EENHEET AN DER DIVERSITÉIT!

Den 21. Mee ass den Dag vum Europafest! Europa steet fir Fräiheet, soziale Fortschrëtt, ee gemeinsame Wirtschaftsraum a virun allem fir Fridden, an dat schonn zanter 66 Joer ! Grond houfreg op e politesche Projet ze sinn de virun allem de Jonken um Kontinent ze gutt kënnt.

Mir sinn eis awer och bewosst, datt de Projet Europa am Ament vu villen Zweiwele geplot ass an ëmmer rëm a Fro gestallt gëtt. Ënner anerem wirtschaftlech Problemer, de méigleche Brexit, an d’Flüchtlingskris hunn d’Schwächte vun Europa gewisen. Vill Bierger hunn d’Vertrauen an d’EU verluer. Mier dierfen awer ni vergiessen datt Europa ëmmer e Kriseprojet wor a mat den Erausfuerderunge vun de leschte Jorzéngte gewuess ass. Méi wei jee muss Europa der Ausbreedung vun extremen an nationalistesch ugehauchte politesche Stréimungen, déi gären an d’Zäit vu virum 2 Weltkrich zeréck wéilten, derwidder halen.

Fir d’Jonk Demokraten kann et just eng Äntwert dorop ginn : Solidaritéit an eng Unioun déi ëmmer méi enk zesummewiisst. Nëmme wann all d’Memberstaaten nach méi enk zesummeréckelen an ophalen an Termë vun Nationalstaaten ze denken, kënne Léisunge fir d’Erausfuerderunge vun haut a vu muer fonnt ginn. De Bierger muss d’Valeur vun engem vereenten Europa nees kloer erkenne kënnen. Opginn ass keng Optioun, well nëmmen en vereent Europa dat sech senge verschiddene Vergaangenheeten a Kulture bewosst ass, ka senge Bierger an enger multipolärer Welt muer weider Sécherheet, Fridden a Wuelstand garantéieren.

Ein anhaltender Kampf für die Gleichberechtigung

Ein anhaltender Kampf für die Gleichberechtigung
Einführung des „individual risk assessment“ Prinzips 

 

Die Jungen Demokraten stellen am heutigen, Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie fest, dass auch in Luxemburg der Kampf für die Gleichberechtigung der LGBTI-Gemeinschaft noch nicht vorbei ist.

Trotz der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe und wachsender gesellschaftlicher Akzeptanz, bleibt beim Thema Blutspenden weiterhin eine rechtliche Inkohärenz bestehen:

Reguliert wurde das Blutspenden von der europäischen Kommission, mittels der EU-Richtlinie 2004/33/EG, diese wurde bereits im Jahr 2004 in die luxemburgische Gesetzgebung eingeführt. Eine Restriktion, die es homosexuellen Männern verbietet Blut zu spenden, ist in dieser allerdings nicht enthalten. In Luxemburg hat die Stiftung „Croix-Rouge luxembourgeoise“ seit 1979, als einzige Organisation in Luxemburg das Recht, Blutspendezentren einzurichten. Durch die Monopolstellung, legt diese Organisation auch allein die Kriterien fest, die Spender erfüllen müssen. So wurde festgelegt, dass Männer, die Sex mit Männern haben grundsätzlich und ungeachtet ihres sexuellen Verhaltens als Spender ausgeschlossen werden.

Als Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zu diesem Thema, hat die Gesundheitsministerin Lydia Mutsch im Juli 2014 bereits angekündigt, dass der Ausschluss sich nicht auf die sexuelle Orientierung, sondern auf ein sexuelles Risikoverhalten beziehen soll. Diese Erkenntnis blieb jedoch bis heute folgenlos.

In diesem Zusammenhang fordern die Jungen Demokraten, die Ministerin dazu auf, den von ihr bereits erkannten Missstand zu beheben. Die Kriterien hinsichtlich der Eignung zum Blutspender sollen nach dem Prinzip des „individual risk assessment“, also einer individuellen Risikobewertung, und nicht nach der Sexualität festgelegt werden.

Außerdem fordern wir, dass Blutspendezentren, nicht ausschließlich von der Stiftung „Croix-Rouge luxembourgeoise“ betrieben werden dürfen. Das Einrichten von Blutspendezentren soll jedes geeignete Institut übernehmen können welches die bestehenden, strengen Auflagen, der vorhandenen Gesetzgebungen erfüllt.

JDL Positioun zum Blutspenden(pdf)

blutspendenfoto

 

Weider Publikatiounen an de Suivi vun dësem Sujet op eiser Facebooksäit :
D’Jonk Demokaten op Facebook

Nationalkongress 2016

Ce samedi, la Jeunesse démocrate et libérale (JDL) a tenu son 68ème congrès national au centre culturel „Aalt Stadhaus“ à Differdange. A l’occasion, les membres de la JDL ont élu un nouveau comité exécutif se composant de neuf membres. Un renouvellement partiel a eu lieu avec l’entrée en fonction de six nouveaux membres.

Monsieur Claude Schommer succède ainsi à Madame Estelle Malané qui assurait le poste de présidente f.f. Madame Claudine Michels et Monsieur Sven Bettendorf sont confirmés dans leur poste de secrétaire générale, respectivement de trésorier. Le comité exécutif est complété avec les membres suivants: Michael Agostini (vice-président), Tom Strauch (secrétaire adjoint), Stéphanie Goerens (secrétaire internationale), Viviane Schammo-Lauth, Kevin De Oliveira et Eliot Lopes (membres simples). La Jeunesse démocrate et libérale remercie Madame Estelle Malané pour son travail exemplaire et sans faille au sein de la JDL au cours des derniers mois, marqués par plusieurs dossiers de grande envergure – dont un engagement sans relâche dans le cadre de la crise des réfugiés, du débat autour de l’amélioration de l’offre du transport public nocturne, d’interactions renforcées à l’international ou encore pour ce qui est de l’étiquetage des produits à base de tabac. De nombreux nouveaux membres ont également rejoint la JDL ces derniers mois, signe de l’intérêt que les jeunes Luxembourgeois portent aux évolutions politiques, économiques et sociales du Grand-Duché.

La JDL se félicite des bons résultats obtenus au cours de l’année écoulée qui sont le fruit d’un esprit politique jeune, dynamique et innovant, mettant l’accent sur les valeurs libérales. Les jeunes Libéraux continueront à observer l’actualité nationale et internationale avec un regard critique, constructif et novateur afin de permettre aux jeunes de se faire entendre, de s’engager, de défendre leurs idées et de réaliser leurs espoirs au Luxembourg et au-delà.

Prohibition stoppen, Konsumenten aufklären

Prohibition stoppen, Konsumenten aufklären

Die „Jonk Demokraten“ setzen sich auf europäischer Ebene durch

An diesem Wochenende wurde der Mai eingeläutet, ein Wochenende an dem die „Jonk Demokraten“ ein weiteres Mal am halbjährlichen Treffen der LYMEC (The European Liberal Youth) teilgenommen haben. Der Kongress der LYMEC vereint die Ansichten von 47 Jugendorganisationen in 33 Ländern rund um den europäischen Kontinent. Sie sieht sich als Sprachrohr der liberalen Jugend in Europa und innerhalb der liberaldemokratischen Partei ALDE. Die jungen Demokraten aus Luxemburg gelten als Gründungsmitglieder dieser europäischen Jugendbewegung und setzen sich seit ihrer Entstehung vehement für ein freies und vereintes Europa ein.

Der Kongress galt für die jungen Demokraten aus Luxemburg als letzte Chance eine Resolution auf europäischer Ebene einzubringen, die sich gegen die prohibitionistische EU-Direktive TPD2 (Tobacco Products Directive 2) stellt. Diese soll noch in diesem Monat in allen europäischen Parlamenten in nationales Gesetz umgesetzt werden. Die JDL-Resolution wurde mit überwältigender Mehrheit vom Kongress gewählt, sodass die LYMEC sich in Zukunft gegen eine komplette Umsetzung der Direktive auf europäischer Ebene einsetzen kann.

Die Direktive sieht vor, den Zusatz jeglicher Aromen zu unterbinden die nicht an die des Tabaks zu assoziieren sind. Ein Beispiel hierfür ist das Verbieten von Menthol Zigaretten. In unseren Augen ist diese Direktive ein direkter Angriff auf das Selbstbestimmungsrecht der europäischen BürgerInnen und somit eine staatliche Bevormundung die für uns nicht hinnehmbar ist. Wir wollen allerdings verdeutlichen, dass wir den Konsum von Tabak in keiner Art und Weise ermutigen wollen. Die Bekämpfung der Tabaksucht, sowie die Sucht von Drogen im Allgemeinen gilt für uns nach wie vor als prioritäres Ziel, allerdings soll dies über eine Verbesserung von Aufklärung und Prävention geschehen und nicht mittels eines staatlichen Verbots. Ein Verbot dieser Produkte führt lediglich dazu, dass das Angebot in Zukunft nicht mehr unter staatlicher Kontrolle sein wird, sondern sich auf den Schwarzmarkt verlagern. Die Konsequenzen werden eine Zunahme der Kriminalität, sowie das Eröffnen einer neuen und illegalen Marktnische für organisierte Untergrundorganisationen sein.

Des Weiteren sieht die Direktive vor, dass die Kennzeichnung des Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxyd-Gehaltes in Zukunft nicht mehr auf der Verpackung zu finden ist. Diese wird ersetzt durch einen weiteren Hinweis, der die altbekannte Gefahr durch das Rauchen hervorhebt. In unseren Augen ein verantwortungsloser Schritt, dem Konsument werden hiermit Informationen über ein Produkt enthalten die sein Kaufverhalten beeinflussen könnten. Ein Vorgehen welches undenkbar wäre bei der Beschriftung von anderen Produkten, wie der Zuckergehalt in Lebensmitteln oder der Alkoholgehalt von Spirituosen.

 

Pressecommuniqué: Prohibition stoppen Konsumenten aufklären

 

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