JDL Nationalkongress: Die Jugend für Politik begeistern

Am Samstag fand in Bad Mondorf der JDL Kongress statt. Dabei wurden 6 von 9 Posten im Exekutivkomitee neu besetzt. Estelle Malané wurde zur neuen Vizepräsidentin gewählt und Claudine Michels tritt die Nachfolge von Jeff Feller als Generalsekretärin an. Derweil wurde Marc Ruppert in seinem Amt als Präsident der Jungen Demokraten bestätigt.

Die JDL blickte auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr zurück. Viele junge Menschen haben sich in den letzten Monaten der JDL angeschlossen und zeugen für das durchaus rege Interesse der Jugend an der Politik.

Die JDL hatte sich zum Ziel gesetzt, die Regierungsarbeit kritisch zu begleiten und der Jugend eine starke Stimme zu geben. Zahlreiche Stellungnahmen in den letzten 12 Monaten unterstreichen diese Zielsetzung. So wurden mehr als 14 Standpunkte von den Mitgliedern gestimmt und veröffentlicht. Dabei ging es unter anderem um die Studienbeihilfen, den „Fonds souverain“, den Wohnungsbau, die Jugendarbeitslosigkeit, die gesetzlichen Urlaubstage, die Orientierung in der Schule, die Asylpolitik und die Drogenpolitik, um nur einige zu nennen.

Auf die neue Mannschaft wartet derweil viel Arbeit. Die Jungen Demokraten haben bereits vor mehreren Wochen ihre Referendumskampagne für ein Ja zum Wahlrecht mit 16 und zum Ausländerwahlrecht begonnen. Über die Volksbefragung hinaus, stehen besonders die Jugendorganisationen in der Verantwortung, die Jugend Luxemburgs noch stärker für die Politik zu begeistern.

Mitglieder des neuen Exekutivkomitees: Marc Ruppert (Präsident), Estelle Malané (Vizepräsidentin), Claudine Michels (Generalsekretärin), Mike Arrensdorff (2. Sekretär), Sven Bettendorf (Schatzmeister), David Weis (International Officer), Martine Birkel (Mitglied), Alex Flammant (Mitglied), Michael Agostini (Mitglied)

 DEMOKRATIE ZU LËTZEBUERG 

D’Chrëschtlech-Sozial Jugend, Déi Jonk Gréng, d’Jonk Demokraten an d’Jonk Sozialiste schwätzen sech prinzipiell fir ee Wahlrecht fir Awunner ouni lëtzebuerger Nationalitéit an d’Wahlrecht mat 16 aus. Zesumme wëlle mir ons asetze fir d’Demokratie zu Lëtzebuerg ze moderniséieren an dat iwwert all politesch Weltanschauungen eraus.

D’Wahlrecht fir Awunner ouni lëtzebuerger Nationalitéit

Mir sinn der Meenung, dass d’Wahlrecht net méi un d’Nationalitéit alleng soll gebonne sinn. Den Taux vun den Awunner ouni lëtzebuergesch Nationalitéit leit bei mëttlerweil 44%, a Lëtzebuerg muss Weeër fannen, fir ee groussen Deel vun deene Leit aktiv an ons Demokratie anzebannen. Dëst kann am Beschten iwwert de Wee vun enger Ouverture vum aktive Wahlrecht goen.

Déi am Referendum proposéiert Modalitéiten (eng Residenzzäit vun 10 Joer an d’Obligatioun mussen an Europa-a Gemengewahle matgewielt ze hunn) sinn eiser Meenung no ze restriktiv. Hei musse weider Efforte gemaach gi fir den demokrateschen Defizit ofzebauen an d’Integratioun vun eise Matbierger ouni lëtzebuerger Nationalitéit ze garantéieren.

D’Wahlrecht mat 16 Joer

Déi véier gréisste politesch Jugendorganisatiounen aus dem Land begréissen ee Wahlrecht mat 16 Joer. Jugendlecher, déi sech mat 16 oder 17 Joer fir Politik interesséieren an déi bereet sinn sech op eng Wahllëscht anzeschreiwen, sollen d’Recht kréien, hir Stemm ofzeginn.

D’Chrëschtlech-Sozial Jugend, Déi Jonk Gréng, d’Jonk Demokraten an d’Jonk Sozialiste schwätzen sech an deem Kontext dofir aus, dass d’politesch Bildung an de Schoulen eng méi wichteg Platz muss kréien.

Partizipatiouns- an Diskussiounskultur

D’CSJ, Déi Jonk Gréng, d’JDL an d’JSL begréissen d’Beméiunge vun der Politik, d’Bierger méi anzebannen a si zu Verfassungsännerungen ze befroen. Doriwwer eraus si mir der Meenung, dass d’ Bierger méi systematesch sollen zu wichtege politesche Froe Stellung huelen.

Allerdéngs soll dëst net ouni eng breed Diskussioun am Virfeld geschéien. Mir regrettéieren dass haut, 65 Deeg virum Referendum, dëse breeden Debat an der Gesellschaft nach net genuch stattfonnt huet.

Demokratie-zu-Letzebuerg-2015

JDL zur Netzneutralität

Youth of Europe sounds the alarm on net neutrality

More than 80 political youth parties in 30 European countries are heavily dissapointed by the intentions of the EU-Council of Ministers not to safeguard Net Neutrality! Today, the Council will decide whether they will keep allowing internet providers to censor or slow down internet services. For the first time in history, youth organizations from all over the continent and from all political families have united for a political cause. In Luxembourg, the Democratic and Liberal Youth (JDL) has joined the coalition.

The open internet in danger

The European Parliament and several EU-member states have already spoken out in favour of net neutrality, which prevents internet service providers (ISPs) from discriminating internet traffic. Multiple reports indicate that the EU-Council is fiercely opposing those efforts, to the dissatisfaction of the European youth. ISPs want to decide which websites their clients are allowed to visit. If telephone companies would decide who you are allowed to call, everyone would oppose it. The same principle should be applied to the internet, and that’s why we need a net neutrality law.

Largest youth coalition in history

It never happened before that so much youth organizations in Europe bundled their forces behind a single message: “Ministers, do not let telecom providers decide which policy you support. Instead, listen to this call from Europe’s youth, the generation that grew up with the internet. You can no longer ignore such a strong statement, which is supported up from left to right and from all corners of the continent.”

The full text of the manifesto, including a list of all signatories, is available on the website www.youth4netneutrality.eu

JDL zur Urlaubsflexibilisierung

Junge Demokraten fordern zusätzliche Flexibilisierung der Urlaubstage

Die Jungen Demokraten begrüßen die Bemühungen von Familienministerin Corinne Cahen, den Elternurlaub zu flexibilisieren und somit jungen Familien mehr Planungsfreiheit zu verschaffen. In diesem Kontext schlägt die JDL vor, diese Überlegungen nicht nur auf den Elternurlaub zu reduzieren. Eine gezielte Flexibilisierung bei den Urlaubstagen könnte vor allem jungen Menschen Vorteile bringen:

1. Übertragen und vorgreifen

Wir fordern die Möglichkeit zu schaffen, unbenutzte Urlaubstage anzurechnen und auf das gesamte folgende Jahr zu übertragen. Dies sollte nicht nur in Ausnahmefällen möglich sein, sondern zur Wahlfreiheit des Arbeitnehmers gehören. Vorstellbar wäre zudem, nicht nur eine zu definierende Anzahl an Arbeitstagen auf einen späteren Zeitraum zu übertragen, sondern auch auf in Zukunft ausstehende Urlaubstage vorzugreifen.

2. Congé sans solde flexibilisieren

Auch eine Flexibilisierung des „congé sans solde“ könnte vorgenommen werden. Denkbar wäre zum Beispiel eine teilweise Weiterbezahlung während des „congé sans solde“ bei gleichzeitig angesammelten finanziellen Einbußen vor oder nach dem unbezahlten Urlaub.

3. Vorgriff auf altersbedingte Urlaubsstage 

Auch fordern wir die Flexibilisierung der Urlaubstage, die den Arbeitnehmern im Alter zustehen. Demnach kommen verschiedene Arbeitnehmer ab dem 50ten Lebensjahr in den Genuss zusätzlicher Urlaubstage. Diese zu flexibilisieren wäre eine zusätzliche Freiheit, vor allem für jungen Menschen. Denkbar wäre auch hier ein Vorgriff auf eine zu definierende Anzahl an Urlaubstagen, auf die man dann im Alter verzichtet. Sinn und Zweck solcher Urlaubstage definieren sich in vielen Berufssparten längst nicht mehr nur durch das Alter. Durchaus kann ein Vorgriff Vorteile bringen, vor allem in bestimmten Lebenssituationen.

4. Urlaubstage auf Arbeitskollegen übertragen

Schließlich sollte auch über die Möglichkeit diskutiert werden, Urlaubstage nicht nur in der Zeit zu flexibilisieren, sondern teilweise und bei Wunsch ebenfalls auf andere Personen im gleichen Betrieb zu übertragen. Für viel Aufmerksamkeit sorgte so zum Beispiel ein Fall in Frankreich Ende letzten Jahres. Arbeitskollegen hatten Urlaubstage gesammelt und so einem Busfahrer ermöglicht, sich ein Jahr bei fortlaufender Lohnauszahlung um seine kranke Frau zu pflegen.

Die vorgeschlagenen Änderungen sollten darauf abzielen, den Arbeitnehmer freier entscheiden zu lassen, wann er anfallende Urlaubstage beanspruchen möchte. Diesbezügliche Freiheiten könnten das Arbeitsleben bedeutend verbessern ohne die Wirtschaftskraft zu schwächen. Im Gegensatz zu anderen Jugendorganisationen sind die Jungen Demokraten der Auffassung, dass nicht utopische Vorschläge wie z.B. die 21-Stundenwoche realistische Verbesserungen bringen, sondern gezielte Flexibilisierung und zusätzliche Entscheidungsfreiheit, vor allem für junge Arbeitnehmer.

 

 

JDL-Flexibilisierung-Urlaub

JDL fordert Legalisierung von Marihuana für medizinische Forschung und privaten Gebrauch

JDL fordert Legalisierung von Marihuana für medizinische Forschung und privaten Gebrauch

Nach den rezenten Diskussionen in einigen Nachbarländern unterstreicht die JDL ihre Forderung nach einer staatlich kontrollierten Legalisierung des Verkaufs und Anbaus von Marihuana, unter Berücksichtigung strenger Regeln. Dabei sollte der Vertrieb in staatlich überwachten Einrichtungen erfolgen und die verkaufte Menge sollte eingeschränkt sein. Das Mindesterwerbsalter sollte 18 Jahre betragen und der Konsum in der Öffentlichkeit sollte untersagt werden. Außerdem sollte der private Anbau verboten bleiben, um die staatliche Kontrolle über den Vertrieb zu garantieren.

Die JDL vertritt die Meinung, dass jeder Mensch das Recht haben sollte, in eigener Verantwortung zu handeln. Eine Legalisierung wäre zudem ein bedeutender Schritt gegen die organisierte Kriminalität, deren Haupteinnahmequelle der Verkauf von Marihuana und weiteren Drogen ist. Mit den generierten Einnahmen durch die Besteuerung von Marihuana sollen Präventionsmaßnahmen bei Jugendlichen und Therapien für Abhängige geschaffen werden.

Außerdem fordert die Jeunesse démocrate et libérale die Legalisierung verschiedener Substanzen zu Forschungs- oder Behandlungszwecken im medizinischen Bereich. Gemeint sind Substanzen wie THC und MDMA, die in manchen Ländern längst medizinisch erforscht sind und in Medikamenten eingesetzt werden, um betroffenen Patienten die bestmögliche Behandlung zu garantieren.

Nationalkongress der JDL: Marc Ruppert neuer Präsident und Vorstellung des Europawahlprogramms

Am Samstag wurde in Betten eine neue JDL Spitze gewählt. Die Wahlen standen im Zeichen einer Rundumerneuerung, da nicht weniger als 6 von 8 Posten im Exekutivkomitee neu besetzt wurden. Nachfolger des in die Chamber nachgerückten Ex-Präsidenten Max Hahn wird der ehemalige JDL Zentrumspräsident Marc Ruppert.

Die JDL blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück, das vor allem durch den Einzug drei ihrer Mitglieder in das Parlament gekennzeichnet war. Für die Zukunft haben sich die Jungen Demokraten zum Ziel gesetzt, intern wie auch extern kritisch aufzutreten. Die Regierungsbeteilung der DP öffnet der demokratischen Jugend weitere Mögichkeiten, ihre Ideen und Standpunkte einzubringen.

Mit Blick auf die Europawahlen präsentierte Generalsekretär und Europakandidat Jeff Feller das Europawahlprogramm der JDL, das vom Kongress angenommen wurde.
Vize-Präsident Laurent Brosius kündigte zudem eine Pressekonferenz an, bei deren Gelegenheit die JDL ihre Standpunkte zu den Koalitionsvereinbarungen im Detail offenlegen will.

Mitglieder des neuen Exekutivkomitees:
Marc Ruppert (Präsident), Laurent Brosius, Carole Hartmann, Claude Schommer (Vizepräsidenten),           Jeff Feller (Generalsekretär), Mike Arrensdorff (2. Sekretär), Maryse Frantzen (Schatzmeisterin), David Weis (International Officer).

 

Europawahlprogramm: Ein besseres Europa

Video op Youtube
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Die Europäische Union leidet nicht nur unter einer Wirtschafts- und Währungskrise, sondern auch unter einer nun schon jahrzehntenlange andauernden Krise des Vertrauens. Immer mehr EU-Bürger äußern sich skeptisch zum Projekt Europa, sehen in ihm das Problem und nicht die Lösung. Um diese Krise zu überwinden, schlagen wir folgende Ansätze vor:
I. Ein transparentes und demokratisches Europa mit starken Institutionen
 
 Die demokratische Legitimation der Entscheidungen die im Rahmen der Europäischen Union genommen werden, muss gestärkt werden, u.a. anhand von folgenden Maßnahmen:
a) Die Befugnisse des Europäischen Parlamentes (Initiativrecht, bindende Entscheidungen und Stellungnahmen in allen Bereichen) müssen erweitert werden;
b) Der Ratspräsident sollte direkt durch die EU-Bürger gewählt werden und der Rat in eine demokratisch legitimierte zweite Kammer umgewandelt werden;
c) Die zukünftigen Mitglieder der Europäischen Kommission sollten aus den Reihen der Europaabgeordneten ausgewählt werden;
d) Der Grundsatz der Subsidiarität muss gestärkt werden, so dass die nationalen Parlamente stärker an der Entwicklung und Umsetzung der europäischen Gesetze beteiligt sind ;
e) Die Unanimität sollte bis auf einige wenige Bereiche (z.B. die Fiskalpolitik) abgeschafft werden, vor allem und gerade in der Außenpolitik.
II. Ein wettbewerbsfähiges Europa in einer globalisierten Weltwirtschaft

Es muss sichergestellt werden, dass die EU ein zentraler Pfeiler der Weltwirtschaft bleibt, um den europäischen Lebenstil zu erhalten und die Arbeitslosigkeit dauerhaft in den Griff zu bekommen. Dies erfordert interne strukturelle Reformen in den Mitgliedstaaten und die Vervollständigung des Binnenmarktes. Nur so kann das Vertrauen in die EU und den Euro wiederhergestellt werden:

a) Regulierung sollte auf das unbedingt notwendige Mindestmaß für das reibungslose Funktionieren des Marktes und für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik begrenzt werden;
b) Subventionen müssen überprüft und falls nötig abgeschafft werden, um das Geld in zukunftsträchtige innovative Forschungs- und Wirtschaftszweige zu investieren;
c) Die Entwicklungshilfe sollte um eine freiere Handelspolitik ergänzt werden, damit Entwicklungsländer besser und langfristig in den Weltmarkt integriert werden.
d) Die europäische Handelspolitik muss sich noch stärker darum bemühen, neue Märkte zu erschließen, z.B. durch Freihandelsverträge mit den USA, Japan, Brasilien oder China.
e) Die Frage des Budgets muss ein für alle Mal geregelt und nicht mehr in Verhandlungen entschieden werden: Europa braucht seine eigenen Ressourcen, was aber nicht zu Steuererhöhungen in den Mitgliedsstaaten führen darf.

f) Es muss zu einer Stärkung der Stabilitätskriterien kommen mit wirksamen Sanktionen im Falle ihrer Nicht-Einhaltung. Zugleich, muss es zu einem klaren Bekenntnis zum Prinzip der Solidarität kommen, u.a. durch die Einführung von Eurobonds.

III. Ein Europa der freien Werte und Rechte
Die Charta der Grundrechte der europäischen Union und die Veträge setzen die Grundprinzipien fest, auf denen die EU beruht: Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Die EU muss sicherstellen, dass diese Grundsätze eingehalten werden.
a) So sollte die EU die Grundrechte der Bürger in ihrem alltäglichen Leben respektieren, einschließlich des Rechts auf Achtung des Privatlebens;
b) Ein besserer Schutz der Rechte geistigen Eigentums muss möglich sein, ohne dabei die Grundrechte der Bürger, einschließlich der Freiheit der Meinungsäußerung und das Recht auf Kultur zu gefährden;
c) Mitgliedsstaaten, die die europäischen Grundrechte und Werte wie sie in den Verträgen festgehalten wurden nicht respektieren, müssen – falls nötig – auch mit wirksamen Sanktionen bestraft werden.
Ein liberales Europa sollte ein föderales Europa sein, das besser funktioniert, weniger schwerfällig und stärker demokratisch legitimiert ist, sowie international respektiert wird. Es ist ein Europa, das seine politische und wirtschaftliche Einheit intern und extern konsequent vervollständigt und zugunsten seiner Bürger einsetzt.

JDL ist klar gegen die Lockerung des Bankgeheimnisses: Regierung schränkt Rechte der Bürger weiter ein

Die Jungen Demokraten kritisieren die Entscheidung der Regierung, das Bankgeheimnis auf internationalen Druck hin zu lockern. CSV und LSAP sprechen sich damit klar für eine Einsicht der staatlichen Autoritäten in die privaten Konten der Bürger aus. Auch ausländische Behörden sollen von nun an zu jedem Zeitpunkt auf Abfrage Zinserträge von Privaten erhalten; die Vermögen der Bankkunden sollen in Zukunft für jeden offen liegen, kündigte der Finanzminister an. Der Bankkonteninhaber verliert somit das Recht auf den Schutz seiner Privatsphäre in finanziellen Angelegenheiten.

CSV und LSAP zeigen in ihrer Ergebenheit gegenüber den deutsch-französischen Autoritäten wenig Interesse am Persönlichkeitsrecht. Die Stillstandsregierung Juncker, bis dato nur mit sich selbst beschäftigt, grinst nun diplomatisch nach aussen, „jetzt werden wohl wieder alle stolz auf uns sein“. Die Rollen sind vertauscht: Nachdem Juncker Wahlkampf in Deutschland betreibt, macht Merkel nun Politik in Luxemburg.

Die JDL sagt klar:

Das Bankgeheimnis ist ein wichtiges Instrument für den Schutz der Privatsphäre und sollte erhalten werden! Zudem soll die Regierung sich stärker für den Erhalt des luxemburgischen Finanzplatzes einsetzen. Der momentane internationale Druck ausländischer Medien und Politiker sowie unhaltbare Vergleiche Luxemburgs mit kriminellen Steueroasen wie den Cayman Islands sind nicht tolerierbar und gefährden den europäischen Zusammenhalt.